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das leben jeden tag neu entdecken…

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Unterwegs

Frankfurt Night Cruise

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Um 22.15 am Eisernen Steg einsteigen. Sich ein Glas Wein und das Handy schnappen und sich auf eine kleine Tour unter Frankfurts beleuchteten Brücken hindurch begeben.

Irgendwie hat man die bisher noch nie so wirklich gezählt. Und vom Wasser aus sehen die alle ganz anders aus. Eine jede mit einem gut ausgetüftelten Beleuchtungskonzept, das ihre Eigenheiten betont. Und etliche der Skyscraper haben eine teilweise Nachtbeleuchtung. Ebenso wie einige Museen, Ufervillen, Kirchen.

Mein Handy schlägt sich wacker. Langzeitbelichtung vom fahrenden Boot aus geht nun leider nicht. Trotzdem vermitteln die Bilder einen Eindruck von einem tollen Nacht- Erlebnis.

Vorher vielleicht durch die belebte Schweizer Straße bummeln. Oder durch Frankfurts neue Altstadt. Irgendwo etwas essen. Dann ab aufs Boot. Wer nicht genug hat, nimmt noch einen Drink in einer Piano Bar.  Frankfurt bei Nacht für uns Landeier.

Das erste Foto mit freundlicher Genehmigung meiner Schwester Angelika Echtermeyer. Das war die mit der besseren Handy Kamera. 🙂

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In die Augen geschaut …

Gerade eben beim Hundespaziergang am Waldkindergarten. Am helllichten Mittag. Da haben wir uns alle eine Weile ins Auge geschaut – die Hunde, die Ricke, das Kitz und ich. Dann sind wir alle unserer Wege gegangen.

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Lost Place – Alte Gewächshäuser

Bäume, die durch Dächer wachsen: Hinter einer dichten Hecke im Schloßpark Ramholz verbergen sich die ehemaligen Gewächshäuser, die seit langem niemand mehr betreten hat.

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Betrachtet man die Größe der jungen Bäume. die einfach das Glas durchbrochen haben, das noch nicht heraus gefallen war, so ruht der Betrieb schon Jahrzehnten.

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Zwischen 1893 und 1910 wurden vom Besitzer des Schlossgutes Ramholz Rittmeister Hugo Stumm über 100 Hektar landwirtschaftliche Fläche in einen Schlosspark verwandelt. Mit den entsprechenden Wasseranlagen, Bächen, Hügeln, Kleingruppierungen und Gebäuden, wie eine Försterei, Gewächshaus, Teehaus, Kegelbahn und Familiengruft.

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In späteren Zeiten ließ sich ein solches Anwesen nicht mehr finanzieren. Große Teile des Parks verfielen. Dazu zählte auch der gesamte Gewächshauskomplex.

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Der Park liegt in der Nähe von Schlüchtern in Hessen. Die Geschichte des Schlosses kann man an vielen Stellen nachlesen.
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Schwierigste Bedingen fürs Fotografieren. Gleißendes Sonnenlicht durchbricht das dichte Blätterdach des jungen Waldes, der sich in zwischen über den Ruinen gebildet hat. Total harte Kontraste.

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Um meine Ohren summen Insekten aller Art, viele freuen sich über warmes Fleisch. Die übrig gebliebenen Scheiben sorgen zumindest heute für gutes Gewächshausklima.

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Seltene Schönheit

Der Schwalbenschwanz ist einer der größten und schönsten Tagfalter, der eher selten geworden ist. Völlig begeistert war ich als ich am Rande eines Feldes auf Büscheln von wildem Sommerflieder eine Unzahl dieser Schmetterlinge entdeckte. Ich hatte sie in Hessen noch nie gesehen und musste sie zugegebenerweise erst einmal googeln. Sie sind wirklich sehr groß, außergewöhnlich schön in Form, Farbe und Zeichnung. Um sich am Platz zu halten, schlagen sie zwischendurch unheimlich schnell mit den Flügeln. Erinnert an einen Kolibri. Ich glaube, ich muss morgen einfach noch einmal zum Staunen dort hin.

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Von Burgen, Überfällen, Adlern und Falken

Das ist eine richtig spannende Geschichte. Und direkt aus dem Leben. Sie beginnt mit einer alten Burg.

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Auf dieser Burg, der Ronneburg, leben viele Vögel. Ein Dohlenschwarm haust zwischen den Zinnen und alten Türmen und in den Mauern nisten Turmfalkenpaare.

Und dann ist da noch die Falknerei, die inmitten der Burg und unter den alten Bäumen ein Zuhause für viele eindrucksvolle Vögel bietet.

 

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Der Adler umkreist die Zinnen der Burg, streift  eine Weile über das weite Land und beansprucht wieder seinen Platz an der Mauer der Burg. Die schimpfenden Turmfalken, die nervös ihre Nester verteidigen, ignoriert er einfach. Sie trauen sich nicht an ihn heran.

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So viel Glück hat der Bussard nicht. Er ist angreifbar und bekommt den Unmut der Turmfalken-Eltern zu spüren, bevor er auf den Pfiff des Falkners reagieren kann. Glimpflich abgegangen. Aber er hat heute etwas gelernt.

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Wo der Himmel die Erde berührt …

Horizonte sind nirgends so klar sichtbar wie am Meer. Und so endlos. Sie machen uns klein. Und flößen Ehrfurcht ein. Ein einsames Schiff auf der fernen Linie wird aufgeregt begrüßt: Schau, das gibt es doch noch etwas zwischen Himmel und Erde. Und wenn man ganz ganz genau hinschaut, kann man sehen, dass die Erde rund ist.

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Vielseitiges Dithmarschen

Eigentlich ja das Land der Kohlköpfe. Die haben Riesenkohlköpfe in der Mitte von Straßenkreiseln, ein Kohlosseum, und Kohlfelder soweit das Auge reicht. Aber sie haben auch ausgesprochen viele Hasen, Fasanen, Enten, Brandgänse, Hundertausende von Nonnengänsen, die die Felder abfressen,  Graugänse, Austernfischer, das eine Ufer vom Nordostseekanal, Elbe, Nordsee, riesige Schiffe, viele Fähren, grüne Strände, hübsche Orte und alte Marktplätze, Windmühlen und tausende von Windrädern. Ein paar Kutterhäfen, ein mächtiges Stauwerk, eine Ölplatform vor der Küste, richtige Alleen … jetzt geht mir die Luft aus.

Mir hat es gefallen. Besucht doch mal ein paar Ecken hier mit mir.

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Just now my world is green…

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Lost Place – Old Harbour

Das Ausbaggern der Rinne zum Hafen von Friedrichskoog war der Landesregierung zu teuer. Alle Proteste halfen nicht. Die Krabbenkutter mussten sich nach anderen Liegeplätzen umschauen, der Tourismus verlor ein Attraktion. Arbeitsplätze gingen verloren.

Zurück bleiben einsame Stege und Gerätschaften, blätternde Farben, rostige Metallteile. Mit einer ganz eigenen Schönheit.

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Liquid Gold

Im Dithmarscher Watt fällt der Meeresboden nur wenige Zentimeter pro Kilometer ab. Ein Tidenhub von ca. 3,5 Meter bedeckt täglich weite Teile des Watts mit einer unendlich scheinenden glitzernden Wasserfläche. Besonders beeindruckend natürlich bei Sonnenuntergang.

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Die Bilder sind nicht  bearbeitet. Sie kamen so aus der Kamera. Allerdings mit Zoom Objektiv und Stativ.

Das letzte zeigt die Silhouetten eines Wattbaggers und im Hintergrund die Mittelplate, die Bohrinsel auf Deutschlands größtem Ölvorkommen. Sie liegt in der Schutzzone 2 des Nationalparks und gehört zu den modernsten „state of the art“ Förderinseln der Welt.

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Pötte gucken

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In Brunsbüttel, an der Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal, sind die Großen zum Anfassen nah. Und die Zuschauer andächtig. Es ist ein behäbiges Kommen und Gehen – der ungeheuren Größe der Schleusenanlage und ihrer Nutzer angemessen.

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Ein wenig mediterranes Flair herrscht schon im April auf der Promenade. Bei einem Dithmarscher Pils und einem Matjes Brötchen lässt es sich gut einrichten. Und auf den nächsten Kandidaten warten.

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Hier sind jede Menge Transportmittel vertreten. Fahrräder, Sportboote, Fähren, Pilotboote geben sich ein munteres, bewegtes, buntes Stelldichein.

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Ein Stück den Kanal hinauf findet man die erste kostenlose Fähre bei Kudensee. Wer genau wissen will, welche Schiffe wann und wo auf dem NOK zu sehen sind, informiert sich auf einer Website über die brandaktuellen Positionen. Eine andere Website liefert gleich alle Infos zu Schiffstyp, Reederei usw.

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Am Ufer finden sich viele, langjährige Experten. „Pötte gucken“ wird nie langweilig.

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Bei Hochdonn wird der Kanal durch eine 42 Meter hohe und 2,2 km lange Brücke überspannt. Sie wurde schon 1913 gebaut und ist eine ungeheuer eindrucksvolle Konstruktion.

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Ein Fährhaus am Hafen, Rad- und Spaziergehwege an beiden Ufern und immer neue Eindrücke… Hier kann man immer seine Zeit verbringen, ohne dass es langweilig wird. Und das war nur ein kleiner Abschnitt des Kanals. Weiter schaffen wir es dieses Mal nicht.

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Luminale Frankfurt 2018

Mit Licht und manchmal auch mit Nebel werden die Fassaden historischer Gebäude zu Geschichtenerzählern.  Ein paar Nächte lang ist die Stadt ein visuelles Abenteuer und so farbig wie nie.

Wir haben nicht alles gesehen. Bewaffnet mit Kamera und Stativ, geduldig auf die Langzeitbelichtung wartend, waren wir irgendwann bei den eisigen Minusgraden und den gefrorenen Schneeresten unter unseren Füßen nicht mehr in der Lage, das Schauspiel zu würdigen.  Am 20. März hat uns der Winter fest im Griff. Und so müssen einige Sensationen ohne uns auskommen.

Aber ein paar Eindrücke von der Alten Oper und vom Römer haben wir mit nach Hause gebracht. Sozusagen ins Warme gerettet.

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Safari in der Fasanerie

Die Fasanerie in Klein Auheim ist ein Wildpark, der das Wort Park ernst meint.  Richtungsschilder an den Kreuzungen, die besagen „1250 m Wölfe“, „1400 m Wisent“ oder „900 m Elch“ weisen freundlich darauf hin, dass gutes Marschieren angesagt ist, wenn man sehen will, was geboten wird. Nicht gerechnet die Strecken zur Umrundung der riesigen Gehege, die man braucht, um überhaupt etwas von den Tieren zu erspähen. Wer Pech hat, muss sich mit den Highland Rindern und den Baby Wisents an der Krippe begnügen. Und natürlich den Wildschweinen und den Mini Ziegen, die es immer wieder aus den Gattern schaffen und deine Taschen nach Futter durchsuchen. Wir hatten heute mehr Glück…

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Charakter Bäume

Nur im Winter zeigen Bäume ihren wahren Charakter. Wenn das grüne Blätterkleid ihre Form verbirgt, können sie ihr Alter, ihre Erlebnisse, ihre Wetternarben vor uns verbergen und sich in ihrem immer neuem Kleid sonnen.

Um diese Jahreszeit aber zeigen sie uns ihre ganze, wahre Geschichte. Und wir verneigen uns vor ihnen.

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Gemerkt? Diese beiden zauberhaften Zwillingsschwestern befinden sich im Fenster einer Baden-Badener Parfumerie. Und werden dort auch bleiben. Es sei denn – jemand trägt sie fort.

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Farb.Los.

November. Diesmal hat er mich überfallen. Die Bäume recken nur noch schwarze Äste. Pfützen. Matsch. Endloser Regen. Pampige Schneeflocken dazwischen. Grau. Ich nenne es Betongrau. Weil es auf mit lastet. Schwer.

Es gilt die guten Seiten einer farblosen Welt zu entdecken. Und es gibt sie! Man muss sie suchen, sie herauskitzeln, sie finden. Hinter das Grau und oft auch hinter die Farbe sehen.

So steckt in einem farbigen Bild oft ein besseres Schwarzweiß Bild. Und Grau ist noch lange nicht Grau. Monochrom nicht monoton. Es betont. Reduziert. Lenkt den Blick aufs Wesentliche.

Leicht melancholisch? Vielleicht. Aber auch inspirierend.BWMin9BW18+1a

 

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Bevor die Stadt erwacht…

An einem Sonntag um 9.00 Uhr ist es hallend still in der Galerie „My Zeil“. Die Tauben reiben sich den Schlaf aus den Augen, übermüdete Touristen rollen ihre Köfferchen durch die menschenleeren Hallen. Ansonsten – Schweigen. Die Cafes öffnen erst um 12.00.

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Jetzt ist die Zeit, einmal einen Blick auf die Architektur und ihre Details zu werfen, wenn ansonsten der Blick nur durch die Schaufenster der Geschäfte wandert.

Die Einkaufsgalerie ist ein Teil des Palais Quartiers. Zusammen mit dem Nextower, dem Hotel Jumeirah und dem barocken Thurn und Taxis Palais.

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Einen besonderen Reiz geben der vorweihnachtlichen Galerie die riesigen Elche, die am Sonntag früh natürlich noch nicht beleuchtet sind.

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Die mutig geschwungenen Linien im Innern machen dem Auge Lust ihnen zu folgen – bis in die Höhe.

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Gläserne und polierte Flächen bringen erstaunliche Spiegeleffekte.

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Ein Augenschmaus an einem verregneten Vorweihnachtssonntag und ein ganz und gar ungewöhnliches Erlebnis. Definitiv ein Ausflugstipp zum mehr entdecken.

 

 

Die wilde, schöne Insel

Sylt im November: Morgens an einem abgelegenen Strand, wenn dir zwei Stunden lang niemand begegnet, das Farbspiel am Himmel, die unendliche Weite – das ist als wäre man an einem Ort, der gar nicht auf diesem Planeten liegt.

Mit Sturm und Graupelschauern muss gerechnet werden.  Alle 15 Minuten ist anderes Wetter. Jeden grauenhaften Wettereinbruch belohnt der Himmel immer wieder mit einem neuen grandiosen Schauspiel aus aufgerissenen Wolken, Sonnenstrahlen aus der Tiefe und endlosen Mengen Regenbögen. Täglich eine andere Lichtstimmung, ein neues Gemälde. Bis alleine das Betrachten von so viel Schönheit erschöpft.

Dann nicht wie heim zu Gosch: Tote Tante trinken und Fisch essen bis zum Abwinken. Eingekuschelt in eine Decke unter einem Wärmestrahler das Spektakel aus sicherem Abstand betrachten. Und sich wie eine große Familie fühlen. Alles Inselverrückte!

Eines Tages hat es uns am Strand erwischt bis auf die Knochen … Auf dem Rückweg durch die Dünen freundliche Kommunikation aus der triefenden Kapuze heraus mit den Fußgängern Richtung Strand: „Oooh, jetzt haben Sie das Beste verpasst!“ Erwartungsvolles Lächeln: „Macht nichts, wir bekommen unseren Teil schon noch ab.“ Das ist Sylt im November…

August1

April1

Dez1

Dez2

Juni1

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März2

Oktober1

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Mann im Wald

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