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das leben jeden tag neu entdecken…

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Leben – Zuhause

Vielleicht sind sie ja bald zurück …

… nach 230 Jahren. Das wäre doch was Herr Siebenlist oder?

 

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Der Hundert Jahre Durchschnitt

Was soll denn das für ein Sommer sein? Gerade habe ich mich darauf eingestellt, dass es morgen 34 Grad werden und ich mein Leben wieder hinter zugezogenen Rollos friste oder Zuflucht bei meiner Auto Klimaanlage suche und unter Vernachlässigung meiner hechelnden Hunde den Badesee aufsuche (entweder ne Stunde Fahrrad fahren oder 2 km entfernt parken) und will Nachts um 22.30 Uhr kurz die Nachtkühle auf den Wiesen am Wald genießen….. da hämmert es schon wieder den Regen herunter und meine Hunde sehen mich so vorwurfsvoll an, als hätte ich dieses Desaster verursacht und drohen mit Flurpinkeln.

Echt: ich habe einen Job, bei dem ich auf trockenes Wetter angewiesen bin. Sage Termine ab und am nächsten Tag verbrennt die Sonne meine nicht eingenommenen Scheine. Meine Tomatenpflanzen vertrocknen oder ersaufen. Den ganzen Tag renne ich im Haus rum, um entweder die Rollos gegen Sonne zu schließen (feuchtnass dumpf durch Ofen (Brot backen), Wäschetrockner und nasse Hunde (vom letzten Gewitter) oder um die Fenster gegen den  schrägen Starkregen zu sichern, der mein Parkett bereits ruiniert hat.

Ich weiß, die Landwirtschaft hat größere Probleme als ich und im Durchschnitt der letzten Hundert Jahre ist das alles normal. Aber langsam nehme ich das persönlich. Inklusive das Schneckenschleims unter meine Schuhsohlen.

#Scheißwetter

Vintage Love

Küchenutensilien

Gebrauchtes ist einfach schöner. Alt und gebraucht. Antik. Das hat für mich weniger mit einem bestimmten Stil zu tun, als mit der Lebendigkeit dieser Dinge. Ob Haus, Möbel, Bilderrahmen oder Küchengeräte. Manche Dinge werden einfach alt. Und einige dabei immer besser. Und immer lebendiger: Sie erzählen Geschichten. Von Orten, an denen sie waren. Von Menschen, die sie umgaben. Von Händen, durch die sie gegangen sind.

Wie die knarrende alte Eichentreppe in meinem Haus, das vor über 200 Jahren mal eine jüdische Synagoge war. So viele Füße haben ihre Spuren auf ihr hinterlassen. So viele Gebete die Wände des Hauses durchzogen. Mein kleiner Bücherschrank ist ein Milchbord, in dem die Milch zum Gären abgestellt wurde.  Es stand vielleicht auf der Diele eines Hofes. Reich muss der Bauer gewesen sein, wenn er sich ein so verziertes Stück für den Tagesgebrauch leistete.

Und die alten Rührer und Löffel vibrieren geradezu in meiner Hand. Wie viele Teige, Suppen und Hände sie gespürt haben mögen… Wie viele Schicksale geteilt, auf wie vielen Wanderungen sie wohl gewesen sind… Sie verdienen, dass man ihnen zuhört.

Verspielt…

Also von unten macht das echt Spaß 🙂

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Sammlerstücke

Immer bin ich auf der Suche nach alten Küchenutensilien für die Aufnahmen in meinem Food Blog. Meine letzten Fundstücke sind einfach zu schön, um zu warten. Sie müssen sofort unter die Linse.

Ich kann ihr Alter nicht einschätzen, aber sie sind alt. Und von vielen Händen benutzt. Und haben viele leckere Sachen gerührt. Allein dafür verdienen sie meine Aufmerksamkeit.

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Vom Morgenspaziergang mitgebracht…

von der Wiese…

Wiese

 

aus dem Garten…

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EZB in Clouds

Unser kleiner Bike Trip am Sonntag führte uns 15 km das Frankfurter Mainufer hinauf und hinunter und wir radelten dabei durch den Frankfurter Osthafen. Containerfotografie stand auf dem Programm. 🙂 Ist so ein Spleen von mir.

Beeindruckender sind aber die Bilder des EZB Gebäudes geworden. Bei jedem Wetter spiegelt sich der Himmel in den Fenstern und bestimmte Blickwinkel und Lichtverhältnisse erlauben einen Blick auf die innere Struktur.

Mit dem Bau der Europäischen Zentralbank wurde ein Teil des Osthafengebietes saniert. Am Mainufer entstand eine Ufergrünanlage, ein riesiger Skatepark und zwischen den beiden Kränen der alten Ruhrorter Werft liegt jetzt das Hafenlokal „Oosten“. Ein Hingucker aus Glas und Stahl zwischen zwei alten Kränen. Radwege überall. Lohnt definitiv einen Besuch.

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Märchenhaft

Ein Märchenbuch. Hans Christian Andersen in einer Druckausgabe von 1954. Mit Bildern, die wir heute wohl nicht alle als kindgerecht beschreiben würden. Passend zu den oft sehr bösen und doppeldeutigen Geschichten. Und oft so traurig, dass sie einem die Tränen in die Augen treiben.

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Eigentlich sind es Märchen für Erwachsene. Wer sich darauf einlässt, geht auf eine abenteuerliche Reise.

Ich fand das Buch ziemlich zerfetzt in meinem Buchbestand. Und entschloss mich, es restaurieren zu lassen. Nach wochenlangem Warten kam es in meine Hände zurück.

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Es lohnt sich zurückzukehren zu den Geschichten, die wir alle erinnern, aber große Teile davon vergessen haben. Auch wenn es in einer weniger bildreichen Ausgabe ist.

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Die kleine Seejungfrau. Die Prinzessin auf der Erbse. Das hässliche Entlein.

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Die Galoschen des Glücks und das Mädchen mit den Streichhölzern: „Da ging nun das kleine Mädchen auf den nackten zierlichen Füßchen, die vor Kälte ganz rot und blau waren. In ihrer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer und ein Bund hielt sie in der Hand. Während des ganzen Tages hatte ihr niemand etwas abgekauft, niemand ein Almosen gereicht.“

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Vom Sohn eines Schuhmachers zum gefeierten Schriftsteller. Seine Biographie ist ein Märchen an sich. Seine Geschichten haben keine Zeit. Sie sind so hoffnungsvoll wie verzweifelt. So traumhaft liebenswert wie kalt und böse. Immerdar gültig.

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Ich habe für eine Weile die Zeit vergessen.  Und mich verloren in den Erinnerungen an Kindheit und den schlichten bald tröstenden, bald bitteren Wahrheiten seiner Geschichten.

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Smile Friends…

…aus mir macht ihr kein Brett mehr!

Brett

WinterWunderLand

Neujahrstag! Nein, geschneit hat es nicht an diesem ersten Tag des neuen Jahres. Aber Nebel, Wind und Kälte haben die Welt in einen bizarren Ort  verwandelt.
Dies ist Winterwunderland.

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Jeder noch so kleine Ast zeigt wehrhafte Stacheln. Jeder ein unglaubliches Kunstwerk für sich. Kannst du den Wind hören, wie er Hand in Hand mit dem Nebel an diesen Wundern arbeitet? Nur einfach so. Zum Spaß. Und damit du die Augen aufsperrst, während er lacht. Seine leichteste Übung.

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Blätter zeigen sich wehrhaft oder scheinen geradewegs der künstlichen Weihnachtsdeko eines Schaufensters entsprungen zu sein. Der Winter zeigt, was er kann. Staune!

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Wandle auf Traumpfaden durch den sanften Nebel, während langsam die Kälte nach dir greift. Aber kannst du dich losreißen von dieser verzauberten Welt?

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Ganz neue Blumen hat der Winter für dich geschaffen. Folge den zerbrechlichen Wundern immer tiefer in den Wald.

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Atme es ein mit allen Sinnen. Vielleicht schmilzt dieses unglaubliche Werk schon während du es noch zu begreifen suchst. Und sage Danke für dieses Geschenk.

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Herbstliches Pilzbrot

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Es herbstelt in Küche und Kamera. Die Walnüsse fallen im Minutentakt und sind freundlicherweise dieses Jahr gleich am Baum getrocknet, ohne Schale, leicht zu knacken und schmecken wundervoll aromatisch.

Also muss es ein Walnussbrot sein.

Lage 2: Rote Zwiebeln in feinem Ringen, endlos langsam in Butter geschmelzt.

Lage 3: Heute gibt es knackig gebratene braune Champignons und Shiitake Pilze. Hoffentlich bald zu ersetzen durch selbst gesammelte Steinpilze und Maronen. Das setzt dem Brot natürlich noch eins oben drauf.

Lage 4: Knusprig ausgelassener Alpenspeck, deftig gewürzt.

Und rein ins Herbstvergnügen!

Mal was leckeres Grünes!

Schon beglückt mich mein Kirschbaum Tag für Tag mit einem Korb Laub. Bald ist Herbst.

Diese letzten Sommertage aber schreien danach, das Grün noch ausgiebig zu genießen und so viel wie möglich Zeit draußen zu verbringen und nicht in der Küche, vor dem Bildschirm auf Rezeptjagd und im Supermarkt.

All diese wichtigen Kriterien erfüllt diese blitzschnelle, frische, quietschgrüne und superleckere Erbsensuppe. Alles was man braucht, hat man eigentlich meist da.

  • Tiefkühlerbsen
  • Creme fraiche oder Creme fine mit und/oder ohne Kräuter
  • Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • ggf. Milch
  • Speck oder roher Schinken oder Salami
  • frisches Basilikum vom Busch im Garten
  • Mandelblättchen oder Pinienkerne

Erbsensuppe

Aufgetaute Erbsen mit Creme fraiche pürieren. Ggf. etwas Brühe dazu. Gut würzen, die Erbsen schlucken viel. Bis zur gewünschten Sämigkeit mit Milch auffüllen. Erhitzen.

In dieser Zeit Schinken, Bacon, Salami in Stückchen schneiden und knusprig braten. Ich pack sie auf ein Küchentuch in die Mikrowelle. Nüsse in der Pfanne leicht anbräunen. Basilikum in feine Streifen schneiden.

Basilikumstreifen unter die heiße Suppe ziehen, noch mal grob pfeffern und mit Knusperwurst und gebräunten Nüssen garnieren.

Für die Mutigen: Ein Schuss Wodka macht das Ganze nicht schlechter. 🙂

Am besten draußen auf dem Balkon oder der Terrasse genießen. Guten Appetit!

Heute Morgen in meinem verzauberten Garten

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Gewitterblüten…

Kirschblüten in meinem Garten kurz vorm Gewitter.

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Frühlingsausflug Burg Hardeck

Erster sonniger Frühlingssonntag. Irgendwo in Hessen, 30 Minuten von der nächsten Parkmöglichkeit – ab in den Wald. Auf Entdeckungstour nach Burg Hardeck. Finden ist Trumpf. Nur ein paar Steine hat der österreichische KuK Major im 17. Jhd. zurückgelassen – nach dem Schleifen zugunsten eines Straßenbaus. Die im 10. Jhd. von den Herren von Büdingen errichtete Burg liegt heute als kaum erkennbare Ruine inmitten eines einsamen Waldstücks. Wanderkarte von Vorteil. Deutlich erkennbar nur noch der Talgraben und der Burgwall auf dem man herumspazieren kann. Viel wichtiger: die Entdeckungen unterwegs und das erste zarte Grün, das alle genießen.

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HArdeck8 Auf dem Wall

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Goe1 Goethe on Tour.

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HArdeck6 Zurück erobert.

 

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Riesenbäume und kleine Hunde

HArdeck1 Verwaist.

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An diesem Wintermorgen in meinem Garten…

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Wintersonnenwende – ab morgen werden die Tage wieder länger.

Lichtblicke

Endless Winter – Blues and Greens

Endless Winter Blues

Endless Winter Greens

Der traurige Terrorist… der zweite

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Das Leben ist nicht fair. Da ist man größer, stärker, gut aussehender, braver, kann schon das Bein heben – und was hilft das alles?

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Ständig liegt man auf dem Rücken, sieht das Unheil kommen und kann nichts dagegen machen, wenn der Bruder wie ein Sturm über einen kommt. Meine Amy hat er mir geklaut und alle meine Knochen. Auf der anderen Seite – so ein warmer Rücken Nachts und jemand, der sich um mich kümmert, mir die Augen sauber macht, mir die Wege ebnet im hohen Gras und immer vorweg geht, wenn’s unheimlich wird.. da leg ich mich halt ab und zu mal hin. Und manchmal schaffe ich es, mir eine extra Schmuseeinheit zu stehlen. Weil ich so traurig gucken kann. So hat jeder seine Methode durch Leben zu kommen.

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Die Terroristas – der erste….

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Nur keine Illusionen: Der tut nur so. Hinter dem kleinen Engelsgesicht verbirgt sich ein Terrorist, der es faustdick hinter den Ohren hat.
Eine Alleinespaziergänger, ein Spielzeugzerleger, ein Bruderverhauer, ein Krähenjäger. Und ein Charmeur. Ein echter Soziopath eben, von dem alle glauben, er sei „süüüss“.

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Ich weiß es besser. Ich bin Zeuge seiner Machenschaften. Ich kenne sein wahres Gesicht, auch wenn er täglich versucht, auch mich wieder um den viel zu langen Schwanz zu wickeln. Snoop ist ein Räuber und ein Erpresser: ein echter „ich mach nur, wenn“ Typ. Hellwach hinter unschuldig geschlossenen Augen, lauernd auf jede Chance zur Sofabesetzung (mein warmer Platz, nicht seiner!) Nur drei Spaziergänge hat er gebraucht, um seinem Bruder die Braut auszuspannen. Keinen Augenblick in Ruhe gelassen hat er die beiden – bis Amy, das Maltesermädchen, abgesprungen ist. Max geht jetzt nicht mehr so gerne mit uns spazieren. Sehr traurig. Snoop ist das egal. Er kennt keine Gnade. Er stiehlt dem Bruder den Knochen, legt sich drauf und verspeist in Ruhe seinen. Max weint.

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Ich gebe den Oberterroristen und sorge für Fairness in der Truppe. Als hätte ich sonst nichts zu tun. Spielzeugreste aus dem Teppich pulen, den Terroristen vor den Krähen retten (der fällt nämlich durchaus in deren Beuteschema, da er nur im Kopf 60 kg wiegt), Brüder trösten und versteckte, klebrige tagealte Kauknochen entsorgen inklusive Parkettreinigung (so viele wie er klaut, kann er nämlich gar nicht fressen). Eben hab ich ihn in die alte Holztruhe gepackt und den Deckel zugemacht. Wir brauchen alle mal ne Stunde Ruhe (wer’s glaubt, ist selber schuld).

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