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das leben jeden tag neu entdecken…

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Landschaft

Lost Place – Alte Gewächshäuser

Bäume, die durch Dächer wachsen: Hinter einer dichten Hecke im Schloßpark Ramholz verbergen sich die ehemaligen Gewächshäuser, die seit langem niemand mehr betreten hat.

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Betrachtet man die Größe der jungen Bäume. die einfach das Glas durchbrochen haben, das noch nicht heraus gefallen war, so ruht der Betrieb schon Jahrzehnten.

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Zwischen 1893 und 1910 wurden vom Besitzer des Schlossgutes Ramholz Rittmeister Hugo Stumm über 100 Hektar landwirtschaftliche Fläche in einen Schlosspark verwandelt. Mit den entsprechenden Wasseranlagen, Bächen, Hügeln, Kleingruppierungen und Gebäuden, wie eine Försterei, Gewächshaus, Teehaus, Kegelbahn und Familiengruft.

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In späteren Zeiten ließ sich ein solches Anwesen nicht mehr finanzieren. Große Teile des Parks verfielen. Dazu zählte auch der gesamte Gewächshauskomplex.

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Der Park liegt in der Nähe von Schlüchtern in Hessen. Die Geschichte des Schlosses kann man an vielen Stellen nachlesen.
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Schwierigste Bedingen fürs Fotografieren. Gleißendes Sonnenlicht durchbricht das dichte Blätterdach des jungen Waldes, der sich in zwischen über den Ruinen gebildet hat. Total harte Kontraste.

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Um meine Ohren summen Insekten aller Art, viele freuen sich über warmes Fleisch. Die übrig gebliebenen Scheiben sorgen zumindest heute für gutes Gewächshausklima.

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Wo der Himmel die Erde berührt …

Horizonte sind nirgends so klar sichtbar wie am Meer. Und so endlos. Sie machen uns klein. Und flößen Ehrfurcht ein. Ein einsames Schiff auf der fernen Linie wird aufgeregt begrüßt: Schau, das gibt es doch noch etwas zwischen Himmel und Erde. Und wenn man ganz ganz genau hinschaut, kann man sehen, dass die Erde rund ist.

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Vielseitiges Dithmarschen

Eigentlich ja das Land der Kohlköpfe. Die haben Riesenkohlköpfe in der Mitte von Straßenkreiseln, ein Kohlosseum, und Kohlfelder soweit das Auge reicht. Aber sie haben auch ausgesprochen viele Hasen, Fasanen, Enten, Brandgänse, Hundertausende von Nonnengänsen, die die Felder abfressen,  Graugänse, Austernfischer, das eine Ufer vom Nordostseekanal, Elbe, Nordsee, riesige Schiffe, viele Fähren, grüne Strände, hübsche Orte und alte Marktplätze, Windmühlen und tausende von Windrädern. Ein paar Kutterhäfen, ein mächtiges Stauwerk, eine Ölplatform vor der Küste, richtige Alleen … jetzt geht mir die Luft aus.

Mir hat es gefallen. Besucht doch mal ein paar Ecken hier mit mir.

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Just now my world is green…

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Typisch Watt

…so isses. Moin!

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Liquid Gold

Im Dithmarscher Watt fällt der Meeresboden nur wenige Zentimeter pro Kilometer ab. Ein Tidenhub von ca. 3,5 Meter bedeckt täglich weite Teile des Watts mit einer unendlich scheinenden glitzernden Wasserfläche. Besonders beeindruckend natürlich bei Sonnenuntergang.

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Die Bilder sind nicht  bearbeitet. Sie kamen so aus der Kamera. Allerdings mit Zoom Objektiv und Stativ.

Das letzte zeigt die Silhouetten eines Wattbaggers und im Hintergrund die Mittelplate, die Bohrinsel auf Deutschlands größtem Ölvorkommen. Sie liegt in der Schutzzone 2 des Nationalparks und gehört zu den modernsten „state of the art“ Förderinseln der Welt.

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Pötte gucken

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In Brunsbüttel, an der Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal, sind die Großen zum Anfassen nah. Und die Zuschauer andächtig. Es ist ein behäbiges Kommen und Gehen – der ungeheuren Größe der Schleusenanlage und ihrer Nutzer angemessen.

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Ein wenig mediterranes Flair herrscht schon im April auf der Promenade. Bei einem Dithmarscher Pils und einem Matjes Brötchen lässt es sich gut einrichten. Und auf den nächsten Kandidaten warten.

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Hier sind jede Menge Transportmittel vertreten. Fahrräder, Sportboote, Fähren, Pilotboote geben sich ein munteres, bewegtes, buntes Stelldichein.

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Ein Stück den Kanal hinauf findet man die erste kostenlose Fähre bei Kudensee. Wer genau wissen will, welche Schiffe wann und wo auf dem NOK zu sehen sind, informiert sich auf einer Website über die brandaktuellen Positionen. Eine andere Website liefert gleich alle Infos zu Schiffstyp, Reederei usw.

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Am Ufer finden sich viele, langjährige Experten. „Pötte gucken“ wird nie langweilig.

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Bei Hochdonn wird der Kanal durch eine 42 Meter hohe und 2,2 km lange Brücke überspannt. Sie wurde schon 1913 gebaut und ist eine ungeheuer eindrucksvolle Konstruktion.

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Ein Fährhaus am Hafen, Rad- und Spaziergehwege an beiden Ufern und immer neue Eindrücke… Hier kann man immer seine Zeit verbringen, ohne dass es langweilig wird. Und das war nur ein kleiner Abschnitt des Kanals. Weiter schaffen wir es dieses Mal nicht.

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Wahrsagen…

…kann man sicher auch damit. Ich allerdings nicht. Aber ein schönes Spielzeug für den Fotografen ist die Glaskugel allemal. Noch ist lange nicht alles ausprobiert. Studio Shots z.B.. Ich habe erst einmal im Freien angefangen. Neben der Motivsuche ist die Platzierungs-Suche die größte Aufgabe. Irgendwo muss das runde, glatte Teil positioniert werden. Möglichst sicher auch noch. Sonst ist der Spaß gleich vorbei. Kratzer und Schmutz verzeiht die Linse nicht. Dann drumrum schleichen und schauen, ob sich ein Motiv herausschält. Darf nicht zu nah oder zu weit weg sein. Sollte einen Schwerpunkt haben. Und ein wenig Farbe ins Spiel bringen. Die Verzerrung sollte schön ausschauen und nicht zu gewollt.

Mein nächster Versuch findet in der Altstadt schauen. Mal sehen, was die Kugel mit Gebäuden anfängt. Hier also meine ersten Ergebnisse. Vielleicht gefällt euch etwas davon.

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Farb.Los.

November. Diesmal hat er mich überfallen. Die Bäume recken nur noch schwarze Äste. Pfützen. Matsch. Endloser Regen. Pampige Schneeflocken dazwischen. Grau. Ich nenne es Betongrau. Weil es auf mit lastet. Schwer.

Es gilt die guten Seiten einer farblosen Welt zu entdecken. Und es gibt sie! Man muss sie suchen, sie herauskitzeln, sie finden. Hinter das Grau und oft auch hinter die Farbe sehen.

So steckt in einem farbigen Bild oft ein besseres Schwarzweiß Bild. Und Grau ist noch lange nicht Grau. Monochrom nicht monoton. Es betont. Reduziert. Lenkt den Blick aufs Wesentliche.

Leicht melancholisch? Vielleicht. Aber auch inspirierend.BWMin9BW18+1a

 

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Winterwonderland

Wow, früh im Jahr ein Schnee Abenteuer. Völlig unverhofft. Bei einem Baden Baden Besuch regten Freunde einen Besuch des Mummelsees an. Also rauf auf die Höhen auf der Schwarzwaldhochstraße. Und – Überraschung: Wir landen im Winterwonderland…

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Die wilde, schöne Insel

Sylt im November: Morgens an einem abgelegenen Strand, wenn dir zwei Stunden lang niemand begegnet, das Farbspiel am Himmel, die unendliche Weite – das ist als wäre man an einem Ort, der gar nicht auf diesem Planeten liegt.

Mit Sturm und Graupelschauern muss gerechnet werden.  Alle 15 Minuten ist anderes Wetter. Jeden grauenhaften Wettereinbruch belohnt der Himmel immer wieder mit einem neuen grandiosen Schauspiel aus aufgerissenen Wolken, Sonnenstrahlen aus der Tiefe und endlosen Mengen Regenbögen. Täglich eine andere Lichtstimmung, ein neues Gemälde. Bis alleine das Betrachten von so viel Schönheit erschöpft.

Dann nicht wie heim zu Gosch: Tote Tante trinken und Fisch essen bis zum Abwinken. Eingekuschelt in eine Decke unter einem Wärmestrahler das Spektakel aus sicherem Abstand betrachten. Und sich wie eine große Familie fühlen. Alles Inselverrückte!

Eines Tages hat es uns am Strand erwischt bis auf die Knochen … Auf dem Rückweg durch die Dünen freundliche Kommunikation aus der triefenden Kapuze heraus mit den Fußgängern Richtung Strand: „Oooh, jetzt haben Sie das Beste verpasst!“ Erwartungsvolles Lächeln: „Macht nichts, wir bekommen unseren Teil schon noch ab.“ Das ist Sylt im November…

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April1

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Dez2

Juni1

Mai2

März2

Oktober1

Sept2

Mann im Wald

Mann im Wald

Sühnekreuze, Mordsteine

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Sühnekreuze in der Hainer Trift südlich von Frankfurt Main.

Aus Wikipedia: 

Flurkreuze sollten Vorübergehende zum Gebet für den Verstorbenen anleiten, da dieser unvermittelt zu Tode kam, ohne zuvor die Sterbesakramente empfangen zu können. Wurde jemand im Streit oder absichtslos getötet, musste der Schuldige mit der Familie des Opfers einig werden. Es wurden zwischen den beteiligten Parteien privatrechtliche Sühneverträge abgeschlossen. Ab 1300 soll es üblich gewesen sein, am Tatort oder dort, wo es die Angehörigen wünschten, ein steinernes Sühnekreuz aufzustellen. Es sind oberpfälzische und sächsische Sühneverträge erhalten geblieben, in denen ausdrücklich die Setzung eines Sühnekreuzes vereinbart wird.

Aus dem Jahr 1463 ist in Weikersheim ein vollständiger Sühnevertrag erhalten. Für die Ermordung eines Sohnes handelten die Angehörigen und der Täter durch zwei Schiedsleute als übliche Wiedergutmachung aus: ein Steinkreuz, eine Heilige Messe mit zwei Priestern, zehn Pfund Wachs für Kerzen, 45 Gulden als Spesen und Schadensersatz, je ein Paar Hosen an die Schiedsleute, den Amtmann und den Vogt, sowie zwei Eimer Wein an die Gefolgschaft beider Parteien.

 Etwa 7000 Steinkreuze, von denen man vermutet, dass es sich um Sühnekreuze handelt, sind heute in ganz Europa bekannt; in Deutschland gibt es ungefähr 4000.

 

Wo ein Weg ist…

Brücke

Poppy Fields

MM11Dieses Jahr finde ich gleich Felder voller Mohn. Leider unwiderstehlich. Was ein Wettstreit der Farben von Mohnrot, Grasgrün und Himmelsblau. Und da gibt es einige Blüten in Zartrosa oder Hellviolett. Und das Feld summt und brummt. Was für ein Ausbruch von Leben und Schönheit. 

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Unglaublich. Wie kann es so etwas geben. Diese Blüte ist so völlig unblumig. So ein Rot kann gar nicht natürlich sein, es muss dem Malkasten eines wilden Malers entsprungen sein. Und das Grün dazu! So grell, unharmonisch ein Rot-Grün Kontrast der „Schau mich an – und zwar sofort“ schreit. Und die Textur. Wie kann etwas lebendig sein, das so vorzeitig gealtert, zerknittert, erschöpft, so ungeheuer fragil aussieht. Zitternd in jedem Windhauch. Anziehend. Ehrfurcht einflößend. Wer mag schon eine Mohnblüte knicken? Eine Laune der Natur?
Aber manchmal denke ich: da muss es also doch jemanden geben. Irgendeinen wilden Maler. Einen genialen Kreateur. Einen durchgeknallten, überkreativen, völlig gelangweilten Spinner, der Abermillionen Jahre damit verbracht hat, das alles zu erfinden. Und ganz zum Schluss hat dann noch uns auf die Schiene gesetzt. Und sich gleich seine eigenen Follower erschaffen. So Typen wie mich: die nach 60 Jahren immer noch mit offenem Mund vor einer Mohnblüte stehen. Natürlich glaube ich die Geschichte nicht. Kommt mir nur hin und wieder in den Sinn.
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Violett oder gebrochen Rosé oder Mauve? Einfach unglaublich…

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Dem Himmel entgegen…

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Komm nur näher… blutrot…

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…marmor rosé, zerbrechlich pink, pastellig Fuchsie? Dieses Mohnfeld schafft sich selbst eine wortlose Farbvielfalt.

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Im immer noch heißem Abendlich faltet sich das Feld langsam ein.

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Morgen früh wird sie wieder die Zierde im Kamillenfeld sein.

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EZB in Clouds

Unser kleiner Bike Trip am Sonntag führte uns 15 km das Frankfurter Mainufer hinauf und hinunter und wir radelten dabei durch den Frankfurter Osthafen. Containerfotografie stand auf dem Programm. 🙂 Ist so ein Spleen von mir.

Beeindruckender sind aber die Bilder des EZB Gebäudes geworden. Bei jedem Wetter spiegelt sich der Himmel in den Fenstern und bestimmte Blickwinkel und Lichtverhältnisse erlauben einen Blick auf die innere Struktur.

Mit dem Bau der Europäischen Zentralbank wurde ein Teil des Osthafengebietes saniert. Am Mainufer entstand eine Ufergrünanlage, ein riesiger Skatepark und zwischen den beiden Kränen der alten Ruhrorter Werft liegt jetzt das Hafenlokal „Oosten“. Ein Hingucker aus Glas und Stahl zwischen zwei alten Kränen. Radwege überall. Lohnt definitiv einen Besuch.

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On the beach

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Waves…

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Meer

Wenn man ans Meer kommt
soll man zu schweigen beginnen
bei den letzten Grashalmen
soll man den Faden verlieren

und den Salzschaum
und das scharfe Zischen des Windes einatmen
und ausatmen
und wieder einatmen

Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen nur Meer
Nur Meer…

Erich Fried

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Schaaaaf…..

Wir waren mal wieder an der Nordsee! Muss sein alle halbe Jahr. Meine Sehnsucht nach mehr Meer ist einfach zu groß. Diese kleine Schaf Special verdankt seine Inspiration Arne’s Heimweh. #arne’scomfycouch

Es war die Zeit der Osterlämmer. Habt einfach nur Spaß.

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Schaf_Rotor

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Schaf_Schatten

 

Kalte Schönheit Winter

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