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das leben jeden tag neu entdecken…

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Feenland II

Heute begegnet ihr einigen ungewöhnlichen tierischen Bewohnern des Feenlandes. Mit etwas Fantasie und offenen Augen könnt ihr sie draußen auch entdecken. Denn Feenland ist überall.

 

Der stachelige DämonADer stachelige Dämon1

 

Der geriffelte PflaumentüllkäferADer geriffelte Pflaumentüllkäfer1

 

Der blaue NachtfalterADer blaue Nachtfalter1

Der blauäugige Erdbeerzuckerkrabbler

Der blauäugige Erdbeerzuckerkrabbler

 

Die stachelmäulige BlattnaseDie stackelmäulige Blattnase

 

Der fliegende grüne Fuchs

Der fliegende grüne Fuchs

 

Der magere Rothaubentroll

Der magere Rothauben Troll

Omas Puddingsuppe oder das kleine Glück

Gibt es ein Recht auf Glück? Vielleicht. Aber wohl keine Garantie. Es kommt, durchglüht einen – und es geht.  Und hinterlässt einen fassungslos und/oder dankbar, es gehabt zu haben. Nie fühlt sich Glück so gut an wie in seiner Abwesenheit.  Da gibt es Menschen, die glauben, dass das Glück einem zufällt. Schicksal halt. Und Leute, die fest glauben, dass man daran arbeiten kann und sollte: es zu erringen und es festzuhalten. Ich weiß es nicht. Sicher bin ich, dass man es zulassen muss, dass das Glück einen findet. Und dass man zulassen muss, dass es bleibt.

Was man immer für sich tun kann, ist ab und zu für das kleine Glück zu sorgen. Was das kleine Glück ist?

GlückJeder hat das kleine Glück. Man besitzt es. Kann es festhalten, sich daran erinnern und es in manchen Fällen sogar immer wieder hervor holen. Es birgt Wärme, treibt einem die Tränen in die Augen, vertreibt die kalte Leere und macht Mut. Was es ist, das weiß nur jeder selbst. Es ist eigentlich ganz leicht zu finden. Man muss nur mal ein wenig in sich gehen.

 

Hier kommen meine augenblicklichen Top Five des kleinen Glücks – keine Reihenfolge, keine Wertigkeit, ggf. nach Verfügbarkeit 😉 …

  1. Omas Puddingsuppe

Wenn wir als Kinder unglücklich waren, nicht weiter wussten, nicht schlafen konnten, dann kochte Oma eine Puddingsuppe. Eine heiße dicke Vanille Pudding Suppe mit Extra Zimt und Zucker obendrauf. Es ist völlig ausgeschlossen mit zwei Tellern dieser Suppe im Bauch unglücklich zu sein. Zumindest wird das Unglück definitiv auf später verschoben.

  1. Am Meer sein

Welle13Am liebsten, wenn es kalt ist und stürmt. Den Rhythmus der Wellen in sich aufnehmen, geblendet vom Glitzern des Lichts die Augen schließen, Demut vor etwas Ewigem, Altem, Gleichmütigem empfinden, das dir sagt, wie winzig dein Unglück ist und welch Glück es bedeutet, ein Teil von all dem hier zu sein. Und endlich die eine Muschel zu finden…

  1. Mit einem schnarchenden Hund im Bett schlafen

Hunde schlafen tiefenentspannt. Voller Vertrauen. Warm.  Träumend. Sanft atmend. Sich streckend. Schnaufend. Und plötzlich erinnerst du dich wieder, wie die Welt sich anfühlt, wenn alles richtig ist. Dass wir uns nicht missverstehen: Hunde gehören ins Hundebett. Nur halt manchmal: für das kleine Glück, wenn man es braucht.

  1. Mary Hopkins – Those Were The Days

https://www.youtube.com/watch?v=y3KEhWTnWvE. Das war, als all die aufregenden, guten Dinge passierten.  Ich hab’s gehabt. Das gehört mir. War einfach genial.  Erinnern macht glücklich.

  1. Ein schottischer Island Malt

Gerne ein Laphroig oder ein Talisker. Sonne von innen. Vor den inneren Augen das tosende Meer und die schroffe Küste, auf der Zunge und in der Nase den Geschmack und Geruch von Salz und Torf. Eine ganze Welt voller Geschichten von Feen und Kobolden. Voller Mythen und Sehnsüchten und Kämpfern und Träumern. Ein Glas nur – das ist  voll die Kleinglückdroge.

Und was ist euer kleines Glück?

 

Das Fest

Zypressen

Wir feiern ein Fest.
Des Nachts im Lavendel
bei Glühwürmchenlicht.
Die Milchstraße
fällt uns auf den Kopf
und Satelliten
streifen uns durchs Haar.

Ab und zu
explodiert ein kleiner Stern
und verglüht schweigend
über den Wipfeln
der Zypressen.

Immer dann
darfst du mich küssen.

Die Zeit der Wunder

Die Zeit der Wunder
ist vorbei, sagst du.
Vernunft regiert.

Brunnen2
Und doch: ich gehe
durch ein grünes Land.
Die Ufer unerschlossen,
die Tiefen unerforscht.
Kein Weg, außer dem,
den ich gehen will.
Gefahr? Bedrohung?
Ich bin der Weg.
Und ich bin nicht verschieden
von dem Grün.
Dieses Land endet,
wenn ich aufhöre zu gehen.
Dieser Weg führt dorthin,
wohin ich gehen will.
Denn hier:
regiert die Sehnsucht.

Die Umarmung…

Aquarell

Und als wir so lagen
so umschlungen wie es nur ging
Haut an Haut

trommelte der Sturm die Tropfen
auf das Blechdach
und wir lauschten dem Wasser
wie es in den Fallrohren stürzte

Der alte Hund zu unseren Füßen
atmete schwer und seufzte im Schlaf

Und in den Nachhall dieses Seufzers hinein
erzählte er mir mit weicher Stimme
die Geschichte des wilden wilden Meeres in mein Ohr

Von der Unerbittlichkeit all dessen
was geschehen würde

Und meine Furcht verschwand
Wie er verschwand

Ich dachte
das Meer würde ihn umarmen
Aber das war falsch
Er umarmte das Meer

 

Zerbrechlich…

Stormbird

Zerbrechlich –
und doch
erlebt der Vogel
im Sturm seinen Höhenflug

Waves…

Welle2

Meer

Wenn man ans Meer kommt
soll man zu schweigen beginnen
bei den letzten Grashalmen
soll man den Faden verlieren

und den Salzschaum
und das scharfe Zischen des Windes einatmen
und ausatmen
und wieder einatmen

Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen nur Meer
Nur Meer…

Erich Fried

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Welle1

 

Märchenhaft

Ein Märchenbuch. Hans Christian Andersen in einer Druckausgabe von 1954. Mit Bildern, die wir heute wohl nicht alle als kindgerecht beschreiben würden. Passend zu den oft sehr bösen und doppeldeutigen Geschichten. Und oft so traurig, dass sie einem die Tränen in die Augen treiben.

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Eigentlich sind es Märchen für Erwachsene. Wer sich darauf einlässt, geht auf eine abenteuerliche Reise.

Ich fand das Buch ziemlich zerfetzt in meinem Buchbestand. Und entschloss mich, es restaurieren zu lassen. Nach wochenlangem Warten kam es in meine Hände zurück.

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Es lohnt sich zurückzukehren zu den Geschichten, die wir alle erinnern, aber große Teile davon vergessen haben. Auch wenn es in einer weniger bildreichen Ausgabe ist.

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Die kleine Seejungfrau. Die Prinzessin auf der Erbse. Das hässliche Entlein.

AM3

Die Galoschen des Glücks und das Mädchen mit den Streichhölzern: „Da ging nun das kleine Mädchen auf den nackten zierlichen Füßchen, die vor Kälte ganz rot und blau waren. In ihrer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer und ein Bund hielt sie in der Hand. Während des ganzen Tages hatte ihr niemand etwas abgekauft, niemand ein Almosen gereicht.“

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Vom Sohn eines Schuhmachers zum gefeierten Schriftsteller. Seine Biographie ist ein Märchen an sich. Seine Geschichten haben keine Zeit. Sie sind so hoffnungsvoll wie verzweifelt. So traumhaft liebenswert wie kalt und böse. Immerdar gültig.

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Ich habe für eine Weile die Zeit vergessen.  Und mich verloren in den Erinnerungen an Kindheit und den schlichten bald tröstenden, bald bitteren Wahrheiten seiner Geschichten.

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Kinderkram – eine ungewöhnliche Versandmitteilung

kinderkram

Die weiße Maus mit ihren Jogger Freunden auf ihrem Lakritzrollen-Weg zur Sonne! 🙂

Kinderkram! Jeder hat so seine Schwächen. Ich nasche statt Schokolade und Pralinen lieber Gummibären, Mäuse, Lakritzschuhe und Glibberhimbeeren. Muss ein Kindheitstraum(a) sein.

Am liebsten mische ich sie mir selber. So wie früher im Laden, wo die Köstlichkeiten in großen Glasgefäßen auf den Regalen aufgereiht waren. Ja, ja, so alt bin ich wirklich. Gottseidank bieten inzwischen etliche Händler so eine Möglichkeit an.

Dieser hier war neu. Was ich einfach mit euch teilen wollte, war die Versandmitteilung, die ich kurz nach meiner Bestellung erhielt.

Gute Neuigkeiten!

Mit Einweghandschuhen aus nachhaltiger
Einhornwolle haben wir Deine grandiose Auswahl aus
unseren Regalen gepickt und anmutig wie eine
Ballerina zum Packtisch getänzelt. Dort haben wir
sie an unsere Versand-Elfen übergeben, die
während der Neben-Saison bei uns arbeiten. Sie
sind putzig und ziemlich flink. Die Artikel wurden
nach einem System in den Karton verpackt, das uns
ein früherer Tetris-Weltmeister beigebracht hat.

Der Abschied unserer heißbegehrten Produkte aus
unserem Lager ist für uns jedes Mal
herzzerreißend. Deshalb bieten wir allen unseren
Mitarbeitern unlimitierten Zugang zu
Taschentüchern. Gerade als wir Deine Bestellung
in die warmherzigen Arme unseres
Versanddienstleisters übergeben haben, sahen wir,
wie sich die Elfen mit Tränen in den Augen an den
Händen nahmen und leise flüsterten: „Jábba
sô manadh, qonay.“ Wir können leider kein
Elfisch, aber sie sagten uns, man könne es grob
übersetzen mit: „Mögen diese Waren Freude und
Glück in das Leben ihres Besitzers bringen.“
Wow, jetzt haben wir selbst einen kleinen Kloß im
Hals.

Als der Lieferwagen langsam am Horizont
verschwand, erschien ein seltener
Doppel-Regenbogen über ihm. Das war der Moment in
dem wir wussten, dass unsere Artikel auf dem Weg
in ein besseres Zuhause waren.

Echt jetzt! Das ist zwar Kinderkram, aber wenigstens mal eine Idee und eine Abwechslung im eintönigen Einerlei der Bestell-, Versand- und Zahlungsbestätigungen, die heute so eingehen. Und deshalb gibt es ein Lob von mir.

Stellt euch vor: meine weiße Maus wurde von einer Elfe verpackt. Über den Quatsch kann man einfach nur Kichern und es hat mir den Tag mit einem Lächeln versüßt. Danke an die Freunde von Naschplatz.de. http://www.naschplatz.de

WinterWunderLand

Neujahrstag! Nein, geschneit hat es nicht an diesem ersten Tag des neuen Jahres. Aber Nebel, Wind und Kälte haben die Welt in einen bizarren Ort  verwandelt.
Dies ist Winterwunderland.

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Jeder noch so kleine Ast zeigt wehrhafte Stacheln. Jeder ein unglaubliches Kunstwerk für sich. Kannst du den Wind hören, wie er Hand in Hand mit dem Nebel an diesen Wundern arbeitet? Nur einfach so. Zum Spaß. Und damit du die Augen aufsperrst, während er lacht. Seine leichteste Übung.

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Blätter zeigen sich wehrhaft oder scheinen geradewegs der künstlichen Weihnachtsdeko eines Schaufensters entsprungen zu sein. Der Winter zeigt, was er kann. Staune!

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Wandle auf Traumpfaden durch den sanften Nebel, während langsam die Kälte nach dir greift. Aber kannst du dich losreißen von dieser verzauberten Welt?

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Ganz neue Blumen hat der Winter für dich geschaffen. Folge den zerbrechlichen Wundern immer tiefer in den Wald.

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Atme es ein mit allen Sinnen. Vielleicht schmilzt dieses unglaubliche Werk schon während du es noch zu begreifen suchst. Und sage Danke für dieses Geschenk.

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Priesterin

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Allein.

Er ist gegangen.

Nein. Nicht gegangen. Er verschmolz mit dem Wald  auf der Lichtung zwischen den rostroten Bäumen, die Blätter regnen.

Wie trommelnder Regen fallen die Blätter. Als wolle der Wald sich entlauben und aufgeben. Jetzt. Gerade jetzt.

Der Lärm lockt die Trolle hervor, die mit blutigen Mäulern schnüffelnd seine Spur aufnehmen.

Sie werden ihn nicht bekommen. Sie nicht. Ich nicht.

Es ist die Zeit, in der die Spinnfäden frei im Wind schweben und die Schirme der Pilze so dünn sind, dass die Sonne durch sie hindurch scheint.  Eine trügerische Zeit.

Meine Hand umklammert das alte Messer, mit dem ich ihn freigab.

Sein Atem ist noch in meiner Halsbeuge, seine graue Hand, blutig von der Trennung, umfasst noch meine Brust.

Der Wald feiert unser Ende mit einer glutroten Pracht, die ich nicht ertrage.

Meine Seele schreit nach ihm. Aber die erbarmungslosen Mächte seines Hains fauchen mich an wie ein tollwütiger Bär.

Seine Brust tropft von Schweiß, sein Herz hämmert im Rhythmus seiner Hufe. Er rennt. Das Dickicht schließt sich um ihn und um das Blut an seinen Flanken. Er rennt.

Und sein Schmerz feiert das Teilen, das Erbeben, die Macht. Feiert das Leben.

Sein Leben, das meines war für eine kurze Zeit. Die Mondsichel auf meiner Stirn pulsiert.

Ich bete.

Allein.

Bike Tipp Frankfurt: Mit dem Rad zur Alten Niederräder Brücke

Die Alte Niederräder Brücke überspannt den Main  zwischen dem Gutleutviertel und Niederrad. Es ist eine Eisenbahnbrücke, die um 1880 in Betrieb ging. Inzwischen gibt es parallel eine Neue Niederräder Brücke. Aber die alte Konstruktion hat einen besonderen Charme. Und eine Überquerung hält jede Menge Abenteuer bereit. 

Denn es führt ein Fuß-/Radweg parallel zu den Schienen. Hier kann man die Züge praktisch anfassen.

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Zwischen den Pfeilern der Brückenkonstruktion bieten sich eine Vielzahl von Blicken auf Frankfurt, die sich alle lohnen: Auf die Skyline über den Hafenbetrieb hinaus,

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auf die Wassersportler, auf das alte Niederrad, auf Feuerwehrschiff und Segelboothafen und den Schiffsbetrieb.

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Ein buntes Stück Stadt mitten im Grünen.

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Und dann ist da natürlich Orange Beach. Hier kann man die Füße in einem Strandkorb hochlegen oder die Zehen im Sand vergraben und den Main an sich vorbei ziehen lassen.

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Wir haben die Brücke mit den Bikes angefahren. Die Einbahnstraßen in Alt Niederrad sind für Fahrräder in beide Richtungen befahrbar und es radelt sich entspannt. Und das Mainufer bietet allemal eine tolle Strecke für das Fahrrad.

The Lost Key…

The Lost Key

Du sucht –  an den Rändern des Weges , inmitten der Wiesenblumen, zwischen den jungen Blüten, unter den allen Bäumen des Walds, unter dem alten Laub… Aber bist du sicher, das dies der Weg nachhause ist?

Und wenn du ihn findest, den Schlüssel –  an den Rändern des Weges , inmitten der Wiesenblumen, zwischen den jungen Blüten, unter den allen Bäumen des Walds, unter dem alten Laub, wird er die Tür aufschließen, hinter der du deine Träume wähnst? Und ist dies die Tür, die du öffnen wolltest? Ist dies die Tür, hinter der du wohnst willst?

Und wenn er dir verborgen bleibt, wenn deine Hand sich nicht um ihn schließt, wenn er für immer verloren ist, der Schlüssel – an den Rändern des Weges , inmitten der Wiesenblumen, zwischen den jungen Blüten, unter den allen Bäumen des Walds, unter dem alten Laub, wohin wirst du gehen?

Träume! Fühle das sonnengewärmte alte Metall des Schlüssels in deiner Hand, an deiner Haut, atme den Geruch nach Blut und Eisen, lass deine Hand über das raue Holz des Portals gleiten und höre im Geiste das Scharren der Tür auf den Dielen. Alles ist schon da, du hast es längst gefunden – an den Rändern des Weges , inmitten der Wiesenblumen, zwischen den jungen Blüten, unter den allen Bäumen des Walds, unter dem alten Laub. Öffne nur dein Herz und komm endlich nach Haus…

Der Nachhall des Seufzers…

Und als wir so lagen,

so umschlungen wie es nur ging,

Haut an Haut,

trommelte der Sturm die Tropfen auf das Blechdach

und wir hörten das Wasser in den Fallrohren stürzen.

Der alte Hund zu unseren Füßen atmete schwer

 und seufzte im Schlaf.

Und in den Nachhall dieses Seufzers hinein,

erzählte er mir mit weicher Stimme

die Geschichte des wilden, wilden Meeres

in mein Ohr.

Von der Unerbittlichkeit all dessen,

was geschehen würde.

Und jede Furcht schwand.

Wie er verschwand.

Ich dachte, das Meer würde ihn umarmen.

Aber das war falsch.

Er umarmte das Meer.

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November…

Idyll im Nebel

Als wären alle Lieder schon gesungen
und alle Klagen längst geklagt,
fasst er dich sanft an mit Vergänglichkeit.
 
Ein grauer Wind weht aus dem Nichts,
durchkämmt mit harten Fingern Laub nach Tod
und schickt ein Weinen durch das Tannenholz.
 
Der Traum von Eiskristall und Pfefferkuchen
erstickt in dumpfem Dunst von altem Obst.
Verdreht, zerfetzt der Klang von Kirchenglocken,
die Hoffnung fordern von den Geistern,
die zu müde sind.
 
Auf meiner Hand zergeht wie dunkelroter Samt
das letzte Rosenblatt.
 

Kommt mir nur hin und wieder in den Sinn…

…schon wieder eine Mohnblüte. Davon gibt es tausende toller, cooler Fotos. Und nun noch welche. Entschuldigung. Ich kann an ihnen einfach nicht vorbeigehen. Jedes Jahr wieder finde ich sie so völlig überraschend. Unglaublich. Wie kann es so etwas geben. Diese Blüte ist so völlig unblumig. So ein Rot kann gar nicht natürlich sein, es muss dem Malkasten eines wilden Malers entsprungen sein. Und das Grün dazu! So grell, unharmonisch ein Rot-Grün Kontrast der „Schau mich an – und zwar sofort“ schreit. Und die Textur. Wie kann etwas lebendig sein, das so vorzeitig gealtert, zerknittert, erschöpft, so ungeheuer fragil aussieht. Zitternd in jedem Windhauch. Anziehend. Ehrfurcht einflößend. Wer mag schon eine Mohnblüte knicken? Eine Laune der Natur?
Als ich das erste Mal live ein Zebra und eine Giraffe sah, so richtig mit bebenden Flanken , zitternden Nüstern und Geruch – da dachte ich auch: das kann es gar nicht geben. Klar, Camouflage im Gras und lange Hälse für hohe Bäume – aber das hätte man rein funktional doch wohl auch anders lösen können. Und seit ein paar Wochen schaue ich durch mein Makro Objektiv und entdecke eine völlig neue Welt der bebend, zarten vielfarbigen Flügel und Panzer. Fantastische Konstruktionen mit undenkbar vielen Variationen von Beinen, Köpfen, Rüsseln, Stacheln. Bedrohlich und berückend schön. Und wie damals in Afrika denke ich: da muss es also doch jemanden geben. Irgendeinen wilden Maler eben. Einen genialen Kreateur. Einen durchgeknallten, überkreativen, völlig gelangweilten Spinner, der Abermillionen Jahre damit verbracht hat, das alles zu erfinden. Und ganz zum Schluss hat dann noch uns auf die Schiene gesetzt. Und sich gleich seine eigenen Follower erschaffen. So Typen wie mich: die nach 60 Jahren immer noch mit offenem Mund vor einer Mohnblüte stehen. Natürlich glaube ich die Geschichte nicht. Kommt mir nur hin und wieder in den Sinn.
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Warum man im Winter an die Nordsee muss…

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…ist für Eingeschworene keine Frage. Für Nichtwisser  und Nichtversteher der pure Graus. Mit gefühlten minus 12 Grad schlägt der Seewind dir den Sand um die Ohren. Statt freundlichen, blaugrauen Nordseewellen erwarten dich schmutziggraue, schaumige Wogen, die an eisigen, scharfen Abbruchkanten enden. Von wegen Salzwasser friert nicht. Meer, Sand und Wind türmen meterhohe Eisschollen am Strand auf. Beim Spazierengehen darauf achten, dass der Wind dir auf dem Hinweg ins Gesicht bläst. Auf dem Rückweg hältst du das nicht mehr aus. Und Schlick bleibt Schlick. Barfuß mag der gesund sein. Unter den Gummistiefeln wird er zur gefährlich glatten Falle. Die windschiefen Bäume auf den grauen Feldern der Küste verbreiten kahl ihre ganz eigene Tristesse. Das muss man mögen. Tu ich. Weil 1. schmecken Rumgrog und Pharisäer eigentlich überhaupt nur nach einem Winterspaziergang an der Küste. 2. dürfen wir unsere Hunde am Strand toben lassen. 3. sind außer wenigen Gleichgesinnten üüüberhaupt keine Touris unterwegs. Nordsee ganz für mich allein. 4. kann man nach strapaziösen Spaziergängen viel mehr Scholle und Krabben mit gutem Gewissen essen. 5. darf man endlich mal die megagroße Sonnenbrille tragen, ohne dass die Sonne scheint. Nämlich gegen den Wind. Machen hier alle. 5. gibt es täglich immer irgendwie, irgendwo ein Stück blauen Himmel. Garantiert pustet der Wind Löcher in die Wolken. 6. Bleibt Schnee nur ganz selten liegen, weil der Wind ihn gleich wieder weg bläst. 7. Wird bereits am 21. Februar der Winter vertrieben. Mit den riesigen Biikefeuern, die dann an der ganzen Küste entlang ihre Flammen in den Himmel werfen. 8. haben die Schafe im Winter viel mehr Wolle. 9. wer fährt schon nach Mallorca?

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Weihnachten bizarr…

„Och bitte“, quengele ich, „nur einmal… Is doch bald Weihnachten… Wir müssen ja nicht auf son großen“ …. Ich habe die beste Version meiner „ist das nicht romantisch“ Stimme aufgesetzt. Und rede natürlich vom Weihnachtsmarkt. „Neee“, stöhnt der meine, „das is doch immer das Gleiche.. und überhaupt haben wir noch nichts gegessen“…  „Siehst du“, kontere ich, „das letzte Mal gab es diese leckere Wildbratwurst“. Er verdreht die Augen: „Ich meinte richtiges Essen“.  „Ach komm schon, nur ganz kurz..“ Er stellt auf Audio um und quält sich unter tiefen, zu Herzen gehenden Seufzern in Schuhe und Jacke. Glücklich lächelnd öffne ich die Haustür. Er bleibt abrupt stehen: „Es regnet“, vermeldet er ungläubig. „Na so was. Dann lassen wir die Hunde eben daheim. Die müssen nicht mit“. Er schaut mich an, als wäre ich gerade irgendwo verbotenerweise entflohen, dann überzieht sein Gesicht ein Ausdruck tiefer Hoffnungslosigkeit.

Der Regen legt munter zu, während wir das vierte Mal um die kleine Altstadt kreisen. Klar, hier sind seit Stunden keine Parkplätze zu finden.  Als wir nach 30 Minuten ca. 20 Minuten vom Marktplatz entfernt auf dem Parkplatz eines Restaurants landen vor dem ein Schild verkündet:  Hier nicht parken. Wir renovieren. Wiedereröffnung August 2012  (so ist das mit den Plänen), tröpfelt es zum Glück nur noch. Ein straffer Marsch bringt uns bald in Kontakt mit einer abwandernden Menschenmenge. „Du, das ist bestimmt gerade zu Ende“ – hoffnungsfroh. „Ach was, doch nicht um diese Uhrzeit, die hat nur der Regen vertrieben.“  Zu Recht.

Wir fallen über den Kabelstrang des Kinderkarussells, das sich mit Pferden, Delfinen und Elefanten zu „Stille Nacht, heilige Nacht“ dreht. Zwei verfröstelte kleine Gestalten klammern sich mit Entsetzen im Gesicht an die Stange der Prinzessinnenkutsche. „Haltet euch gut fest“, der junge Vater versucht Schritt zu halten und – Überraschung – stolpert über das Kabel und schlägt lang hin.  „O Gott, Günther“, Prinzessinnenmama bekommt die Panik und die Prinzessinnen sind für den Augenblick auf sich allein gestellt. Der dicke 8-Jährige mit Weihnachtsmannmütze hat sich das Pferd vorgenommen. „Sti-i-ill-ee – Yippeee, hei-ei-lige – Yippeee“, tönt es, während er an der Stange zerrt und versucht, das Pferd aus der Verankerung zu reißen.  Wir tauchen nun tief ein in den wohlbekannten Duft- Mix aus gebratenen Champignons, Nierenspießen, Bienenwachskerzen und selbstgemachten Seifen. Heimelig. Wie schön, sie alle wiederzusehen. Den mit der in den Nacken gerutschten Pudelmütze, der sich gerade noch am Stehtisch aufrecht hält, die überschminkten 16-Jährigen am Stand der Freiwilligen Feuerwehr, den händeschüttelnden Bürgermeister, der nebenbei mit Friseurmeister Bommers Gemahlin schäkert…

Die handgemalten Poster – durch über 100% Luftfeuchtigkeit nicht mehr ganz so gut entzifferbar- verkünden den Chor der Marta-Lindenfels-Schule für 17.00 Uhr und ein Bläser Solo für 17.30 Uhr. Noch Zeit… Wir wandern an der noch leeren Bühne und den mit Engelhaar geschmückten Brunnenputten vorbei  dorfauswärts.  Ahh, endlich. Der Stand mit dem Keltenschmuck und den Drachen- und Engelsfiguren. Gipsi Figuri, nannte mein Vater sie immer. Aus welchem Material sie heutzutage sein mögen – unzerbrechlich sind sie nicht. Das geht zumindest aus den Verhandlungen hervor, die die Mutter des ungelenken Unglücksrabenkindes mit der Besitzerin des Standes über den Wert des abgebrochenen Drachenohres eines mittelgroßen albern lächelnden Drachens in kackdrachengrün führt. Nun haben sie zu Weihnachten einen schmutzgrünen Drachen ohne Ohr. Unter den Baum kommt der bestimmt nicht.

Am Marktende, kurz vor dem Busbahnhof vor der Martha-Lindenfels-Schule eine Neuerung:. Mehrere Textilhändler mit Migrationshintergrund. „Guck mal,  Mami“, ruft der Teenager, „die waren auch auf dem Parkplatz vom Möbelhaus letzten Sonntag“. Recht hat sie. Ich kann es bezeugen. Dieselben Plastiksporthosen, die Vintage-Rüschenblusen, markige Sweater, deren Nähte Fäden ziehen… Die Kleine kaut unzufrieden auf ihrer Unterlippe: „Die haben ja gar nichts in Pink“. Haben sie nicht. Recht hat sie. „Und die Mützen kratzen“. Recht hat sie auch am nächsten Stand.

Es krächzt aus der Ferne aus den rund um den Marktplatz aufgehängten Lautsprechern. Auf zu neuen Attraktionen.  Als wir uns durch die Menge schieben, die ihre iPhones reckt wie bei einem Popkonzert, entdecken wir einen Haufen Zwerge in unförmigen Daunenjacken und mit Mütze, die mühsam die offene Treppe zur Bühne erklimmen. Nach minutenlangem Gewusel schälen sich zwei Reihen aufgeregter Gesichter heraus, die von mutig über trotzig bis panisch auf uns herunterstarren. Mit Getöse versuchen einige Erwachsenen die bereits angestellten Mikrofone auf Zwergenhöhe nieder zu machen.  Der Lautsprecher neben der Bühne explodiert geradezu mit einem kakophonischen Mix aus zwitschernden Zwergenorganen und Techniksound. Die Menge weicht erschrocken zurück. Einige iPhones verlieren an Höhe. Nun erklimmt eine große Zwergin mit Riesen- Uggs die Treppe zur Bühne, echt trollmäßig. Sie baut sich vor der Zwergentruppe auf und hebt die Hände. Das hätte sie nicht tun sollen. Die Spannung kann auf den echten Einsatz nicht länger warten…“ Sti-hi-lle Naaach.. Quietsch, sterb….Brabbel… „Mann jetzt doch noch nicht, du Pups“ tönt es aus den Lautsprechern, als die Dicke in der Mitte dem kopfkleineren Jungen neben ihr anständig eine langt. Hat sie wirklich Pups gesagt? Sagt man das noch? Wahrscheinlich hab ich mich verhört und sie meinte Pu..??, Pu..?, Pumuckl????? Mir fällt kein Vorname ein. Inzwischen haben sich nach 4 bis  7 Takten Verzweiflung die Stärksten durchgesetzt und wir sind bei  „einsam wacht“ angekommen. Wir beschließen auf das Bläser Solo zu verzichten.

Schweigend durch Pfützen stampfend kehren wir zu unserem Auto und dem unrenovierten Restaurant zurück. Schön war’s. Wie jedes Jahr. War es das? Im warmen Gebläse der Autoheizung langsam trocknend überlege ich mir ganz kurz, ob ich nicht den Vorschlag machen sollte, noch mal eben in den Kunsthandwerkermarkt im Dorfgemeinschaftshaus reinzuschauen… Ein Blick auf das finstere Profil neben mir belehrt mich eines Besseren. Und irgendwie fühle ich mich auch schuldig. Also lade ich ihn lieber zum Essen ein. In ein Restaurant, das seine Renovierungspläne eingehalten hat, mit einem luxuriösen Parkplatz vor der Tür und äußerst dezenter Weihnachtsmusik ganz im Hintergrund. Hier ist der Wein kühl und trocken und die Entenbrust sorgsam vom Bratfett befreit, bevor sie großzügig auf dem frischen Salat verteilt und mit einem Hauch von Balsamico geschmacksverstärkt wurde. Die Weihnachtsdeko besteht aus einer einzigen weißen Kerze mit roter Schleife und einem Mini Tannenzweig. Wir schieben das Arrangement sanft aus dem Blickfeld. Aber nicht zu weit.

So mag ich die Weihnachtsidee:  als Hinweis, als Möglichkeit, als Anstoß. Jedem die Freiheit lassend, dass daraus zu machen, was er in seinem Kopf und seinem Herzen dazu findet. Vielleicht jedes Jahr etwas anderes.  Die nächsten Jahre hat Weihnachtsmarkt bei mir Pause.

Märchen erzählen…

Wenn es draußen zu früh dunkel wird, beim Schein der Kerzen, vor dem Kaminfeuer – da erzählte man sich früher Märchen, spann das feine Garn einer Geschichte oder gab alte Sagen an die folgende Generationen weiter…

Warum nicht den Fernseher auslassen, die Musik herunterdrehen und dem Klang einer Stimme lauschen, die eine Geschichte erzählt. Vielleicht eine nicht ganz aus dieser Zeit oder Welt…

Die Hexe und der Fischer

Es regnete. Die Hexe stand auf ihrem Lieblingsplatz unter der riesigen Buche auf dem Kamm des Berges. Von hier oben lag ihr ihre ganze Welt zu Füßen: das sanfte geschwungene Tal, in dem dort, wo der Wald den Hügel hinaufzuwachsen begann, ihre Hütte stand. Die Nebellichtung, auf der seltene Kräuter wuchsen und wo sich in der Abenddämmerung im Schutze des aufziehenden Dunstes seltsame Gestalten zu einer unhörbaren Musik zu drehen schienen. Den Feuerhügel, auf dem sich Jahr um Jahr alle die zum Tanze trafen, die sich unbedingt dem Leben verschrieben hatten. Und in der Ferne lag bleigrau das schweigende Meer.

Die Hexe nieste. Zeit, hier zu verschwinden, dachte sie, während sie die Feuchtigkeit aus dem Tuch wand, mit dem sie – völlig vergeblich – versucht hatte, ihre Locken vor den rinnenden Regen zu schützen.

Tatsächlich ist es nämlich so, dass auch Hexen sich ganz fürchterlich erkälten können. Es gibt eben Dinge, gegen die kein Kraut gewachsen ist. Und überhaupt sind natürlich die meisten Geschichten, die man sich über Hexen erzählt, frei erfunden. Überwiegend unterscheiden sich Hexen kein Stück von ihren Mitmenschen.  Sicherlich – hier und da hexten sie eben ein bisschen. Das war es nun mal, was sie sich ausgesucht hatten zu tun. Irgendjemand hatte dem kleinen Mädchen den Wunsch dazu in die Wiege gelegt oder es waren Frauen, deren Vorstellungen über das Lebendigsein keinen Platz gefunden hatten in der Welt, in die sie hineingeboren worden waren.

Auch unsere Hexe hatte sich der unbedingten Hingabe an das Leben verschrieben, denn das war einfach die Voraussetzung fürs Hexen. Sie kannte sich ein wenig aus in der Kunst zu heilen, zog in ihrem Garten nützliche Kräuter und braute hin und wieder abenteuerliche Tränke. Aber das war es nicht, weshalb die Menschen zu ihr kamen. Sie riefen sie zu ihren ungebärdigen Pferden und die Hexe flüsterte den Tieren geheimnisvolle Worte ins Ohr, bevor sie sich mit dem Besitzer beschäftigte und ihm klar machte, dass das Pferd nie ruhig vor dem Karren gehen würde, wenn er es so dicht anschirrte, dass ihm die Deichsel in jeder Kurve in die Hinterbeine schlug. Sie baten sie um Hilfe beim Bauen der Brunnen und die Hexe fand die Stelle, an der das Wasser nahe der Erdoberfläche verlief. Die Menschen kamen zu ihr mit ihren kleinen Leiden und sie sorgte für einen ruhigeren Schlaf oder stillte den Schmerz. Aber die meisten,  die Hilfe suchten bei der Hexe, litten unter dem Leben selbst. Dann – entfachte die Hexe das große Feuer in der Mitte ihrer Hütte unter dem großen Kessel. Zog zwei bequeme Hocker in die Wärme und den Lichtschein der Flammen und brachte die Menschen zum Reden. Ab und zu warf sie eine Hand voll Kräuter mit beruhigendem Duft in den Trank, der in dem großen Kessel still vor sich hin dampfte. Und irgendwann verließen sie die Menschen wieder: getröstet, weil sie nicht länger allein sein mussten mit ihren Zweifeln und gewärmt durch den Hexentrank, der überwiegend aus guten Honigwein mit einer Prise Ingwer bestand. Es schmerzte die Hexe jedes Mal ein klein wenig, wenn sie davon weggeben musste. Denn auch Hexen brauchen an manchen dunklen Abenden Trost….

Hier weiterlesen: Die Hexe und der Fischer cont.
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Nebeneinander…

Du willst ein Haus.
Und ich will ein Haus.
Wir sollten sie nebeneinander bauen.
Das würde uns das Leiden ersparen, Geliebter,
unter einem Dach mit uns zu wohnen.

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Erst kam das Rezept, dann doch irgendwie alles anders...

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Ein Tagebuch unserer Alltagsküche-Leicht nachkochbar

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Straßenfotografie • Beobachtungen am Wegesrand