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Randale

Spatzen sind echte Raufbolde, zumindest die Männchen.

Mancherorts sind die Sperlingsbestände um bis zu 50% zurückgegangen. Meist liegt es an mangelnden Gelegnheiten, gute Nistplätze zu bauen. Unsere Spatzenbande war in diesem Winter fast nie zu sehen.

Um so glücklicher waren wir, plötzlich, irgendwann im März, eine Menge von ihnen an den letzten, vergessenen Meisenknödeln zu beobachten. Also hängten wir die Knödel ans Balkongitter und haben seitdem wohl ganz Bestände an Spatzen damit groß gezogen. Bis zu 8 Knödeln pro Tag gehen hier locker weg.

Gestern nun habe ich mich eine Weile hinters Fenster gesetzt und den Raufbolden zugesehen.

Die Aufnahmen sind alle durch die Scheibe leicht unscharf. Aber bei geöffneter Tür kommen sie nicht. Die Scheibe reflektiert und sie können uns nicht sehen.

Hier streiten sich zwei um das Vorrecht am Futterplatz. Von Erschrecken über Zuhacken bis aus dem Gleichgewicht bringen, ist in dieser Disziplin alles erlaubt.

The winner takes it all.

5 Antworten auf „Randale Hinterlasse einen Kommentar

  1. da hat sich der Stromausfall auf jeden Fall ausgezahlt 🙂 Die Fotos sind wunderbar. Als ich noch in Österreich gewesen bin sind die Spatzen – wie wir sagen – auch immer weniger geworden. Das hat aber auch damit zu tun gehabt, dass die Elstern unter Naturschutz gestellt worden sind. Die haben sich bis zur Plage vermehrt und haben fleißig alle anderen Vogelnester zerstört. Unter Schutz stehen sie leider noch immer, obwohl sie keine natürlichen Feinde mehr haben…

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