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Eine Geschichte von Drachen

Am 14. Tag der Bookchallenge, also heute, geht es um eine Buchreihe, die man komplett gelesen hat. Da es morgen um eine Buchreihe geht, die mehr als drei Bände hat, kann ich heute gleich beide Fragen beantworten.

Also als erstes muss ich hier jetzt wohl endlich zugeben, dass ich mich über zwei Jahrzehnte meines Lebens fanatisch mit SciFi beschäftigt habe. Perry Rhodan habe ich nie gelesen. Aber natürlich sämtliche Klassiker, alle Lems, Dicks und auch einige komplette Reihen. Dazu gehören z.B. die Bücher des Wüstenplaneten, alle Romane von Marion Zimmer Bradley, Ursula K. Lequin und – hier zu besprechen – Anne McCaffreys Drachenreiter Zyklus, der zwanzig Bücher umfasst.

Pern, die Welt der Drachenreiter, entstand nicht auf dem Reißbrett. Es begann mit einer Kurzgeschichte, dann einem Buch, das aber gar nicht weiter geführt werden sollte, dann zwei weiteren Bänden usw. usw.

Die ökologischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten und Entwicklungen sind deshalb nicht immer konsequent und stringent, dafür ist Anne McCaffrey eine tolle Geschichtenerzählerin, die einem immer bei der Stange hält.

Was könnte einem Drachenliebhaber also Besseres passieren als eine ganze 20 Buch lange Serie.

Erste menschliche Siedler nahmen den Planeten Pern in Besitz, siedelten die von der Erde mitgebrachten Delfine im Meer an und unternahmen sogar erste Versuche, die kleinen Echsen, die auf Pern lebten und die sie Drachen nannten, so zu verändern, dass sie intelligenter werden. Hunderte Jahre nach der Erstbesiedelung kam es zur Katastrophe: Ein wandernder Planeten, der rote Stern, der Pern in unregelmäßigen Abständen gefährlich nahe kommt stößt Sporen aus, die sich in der Atmosphäre Perns zu langen Fäden entrollen, die sich wiederum in den Boden bohren und alles verbrennen, womit sie in Berührung kommen. Die Kolonien gingen in Flammen auf, und viele der Siedler starben im sogenannten Fädenfall.

Allerdings bemerkte einer der Wissenschaftler, dass die kleinen Eidechsen ein bestimmtes Mineral fressen, das ihnen erlaubt, Feuer zu spucken, mit dem sie die Fäden zerstören können, ehe sie die Oberfläche erreichen. Die Menschen beschlossen, sich das zunutze zu machen, indem sie die Drachen größer und intelligenter machten, bis sie am Ende sogar eine telepathische Begabung entwickelten. Zusammen mit ihren menschlichen Reitern sollten sie in Zukunft die Siedler vor den Fäden schützen.

Wie es weiter geht, könnt ihr im Drachenreiter Zyklus lesen.

PS: Ich habe mich schon vor etlicher Zeit von meiner 3000 Bücher umfasssenden SciFi Bücher Sammlung getrennt. Sie hat im Übrigen – gut durchsortiert wie sie war – auch noch eine Menge Geld gebracht.

Wie schon mal dargestellt, bin ich jemand, der sich von dem meisten gelesenen Büchern trennen kann. Es kommen immer so viel nach, die noch gelesen werden wollen.

2 Antworten auf „Eine Geschichte von Drachen Hinterlasse einen Kommentar

  1. Der Wüstenplanet ging mir irgendwann auf die Nerven. Ich erinnere mich an eine deutliche Abneigung dagegen – irgendwann, aber ich weiß nicht mehr, nach dem wievielten Buch. 😉
    Aber Pern und seine Drachenreiter (und MZBs Darkover), das habe ich geliebt.
    Liebe Grüße
    Christiane 😀

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  2. Stimmt, die politischen Wirren traten immer mehr in den Vordergrund und die Ökologie des Planeten in den Hintergrund. Aber es bleibt ein beeindruckender, wundersamer Planet, der da erfunden wurde.

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