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Stachelköpfe

An diesem windigen Morgen – die Regentropfen auf den Blättern waren noch nicht getrocknet und Sturmwolken spiegelten sich in den Pfützen – begaben wir uns auf die Reise zu den Stachelköpfen.

Es ist die Zeit der Kratzddisteln und die Wilden Karden zeigen ihre Blütenringe.

Die Blüte breitet sich ringförmig auf der gesamten stacheligen Oberfläche aus.

Lange Hüllblätter umrahmen den Blütenkopf wie Bögen in einer Kathedrale.

Der Nektar ist nur für sehr langrüsselige Insekten erreichbar. Stachelig wie sie ist, setzt die Karde größtenteils auf Selbstbestäubung.

Die Pflanzen werden bis zu 1 Meter hoch und sind kaum zu übersehen. Für eine Weile sind sie die edlen Königinnen des Blühfeldes.

Diese kleinen Stachelköpfe gehören zum Nelkenwurz, es sind die Fruchtstände die einer zierlichen gelben Blüte nachfolgen.

Jetzt haben die Kratzdisteln ihre große Zeit.

Sie können die Karde noch überragen mit bis zu 3 Metern Wuchshöhe. Auf den Feldern können sie zur Plage werden. Der Landwirt ist nicht gut auf sie zu sprechen. Im Garten am besten gleich großzügig ausstechen, bevor sie zum Blühen kommen. Aber Hummeln und Schwirrfliegen lieben sie.

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