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Landlust

In Wildgans`s Weblog gibt es ein „Wort des Tages“, das zu überdenken ist oder eben nicht. Mich freut es, wenn ich spontane Assoziationen beitragen kann und es ist total spannend, wie unterschiedlich ein Wort bei den Lesern ankommt, wie sie es verstehen und was ihnen dazu einfällt.
Dieser Tage war das Wort „Landlust“. Und es löste bei mir sozusagen ein Geständnis aus.
Ich lebe auf dem Land und ich liebe das Landleben mit jeder Faser. Lust ist hier keineswegs alles. Aber gerade jetzt zum Frühlingsanfang bietet das Land eine Pracht, die ich niemals gegen Straßenschluchten und Parkrasenflächen tauschen könnte.
Die blühenden Feldholzinseln, die Obstbaumwiesen, die jetzt schon grünen Felder, die sieben Zicklein des Nachbarn, die jahreszeitgerecht aufgedrehten und unvorsichtigen Hasen, die Rehe am Spaziergehweg, die Störche und Madarinenten und die heiser schreienden Gänse, die Turmfalken im Turm der alten Kirche.
Die ersten Kühe und Pferde sind schon auf den Weiden, die Imker hängen ihre Schilder raus. Die Nachbarn unterhalten sich lautstark quer über die Gass und Samstag ist großer Werkeltag.
Gestern wieder 3 km hinter dem Traktor hergezockelt und so im Hörbuch ein ganzes Kapitel weiter gekommen.
Reh5
Münz16
Alt19
Grün2Küheoznor

Ach, ganz sicher ist es mehr Lust als Frust.

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