Was soll denn das für ein Sommer sein? Gerade habe ich mich darauf eingestellt, dass es morgen 34 Grad werden und ich mein Leben wieder hinter zugezogenen Rollos friste oder Zuflucht bei meiner Auto Klimaanlage suche und unter Vernachlässigung meiner hechelnden Hunde den Badesee aufsuche (entweder ne Stunde Fahrrad fahren oder 2 km entfernt parken) und will Nachts um 22.30 Uhr kurz die Nachtkühle auf den Wiesen am Wald genießen….. da hämmert es schon wieder den Regen herunter und meine Hunde sehen mich so vorwurfsvoll an, als hätte ich dieses Desaster verursacht und drohen mit Flurpinkeln.

Echt: ich habe einen Job, bei dem ich auf trockenes Wetter angewiesen bin. Sage Termine ab und am nächsten Tag verbrennt die Sonne meine nicht eingenommenen Scheine. Meine Tomatenpflanzen vertrocknen oder ersaufen. Den ganzen Tag renne ich im Haus rum, um entweder die Rollos gegen Sonne zu schließen (feuchtnass dumpf durch Ofen (Brot backen), Wäschetrockner und nasse Hunde (vom letzten Gewitter) oder um die Fenster gegen den  schrägen Starkregen zu sichern, der mein Parkett bereits ruiniert hat.

Ich weiß, die Landwirtschaft hat größere Probleme als ich und im Durchschnitt der letzten Hundert Jahre ist das alles normal. Aber langsam nehme ich das persönlich. Inklusive das Schneckenschleims unter meine Schuhsohlen.

#Scheißwetter