Drauf reingefallen. Im regionalen Gemüsemarkt gesehen und nicht widerstehen können. Die sind riesig die Dinger! Und was nun? Außer fotografieren sollte ja noch irgendwas Leckeres damit passieren.

Pflaumen1

Also Küchenwaage raus und nach einem schnellen Rezept suchen. Bloß keine Hefe jetzt. Ein lockerer Rührteig? OK, bin nicht so der große Bäcker, aber beim Rührteig sind allein die Reste aus der Teigschüssel es wert. Sorry, muss ein Kindheitstrauma sein…

Also los, ist echt ganz einfach.

  • Pflaumen entsteinen und in mundliche Spalten schneiden.Pflaumen2
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 4-5 Eier
  • 1/2 Packung Backpulver
  • Aromatisieren nach Wahl: Vanille und Zitrone kommt gut, aber auch Zimt und Rum…

Butter mit Zucker schaumig rühren, Eier und Mehl nach und nach hinzu, Aromen nicht vergessen, ggf. eine Prise Salz. Echt schnell.

Form fetten und mit Gries berieseln. Teig einfüllen, grob glattstreichen und Pflaumenspalten einstecken. Ab in den Ofen bei 180°, 50 Minuten.

Und das Ergebnis? Seeeehr lecker, aber nicht perfekt! Der Teig ist goldgelb, locker und luftig und schmeckt toll. Meine riesige Menge Pflaumen ist versunken, verschwunden 😦 . Man findet sie ganz unten im Kuchen. Aber im Geschmack großartig. Herrlich frisch , mit einer Spur Säure, perfektes Match mit dem Teig.

Pflaumen 3

Ich habe den Kuchen dann später einfach umgedreht. Dann sind die Pflaumen wenigstens oben :-). Viel besser. Aber mal ernst: ein Drittel weniger Teig tut es auch. Was gelernt.

Aber ich fürchte, das nächste Mal wird mir etwas ganz anderes in die Hände fallen. Nur weil es so zum Fotografieren schön aussieht. Ich werde es euch auf dem Laufenden halten.