Ok, es ist nur ein ganz kleines Paradies, aber irgendwie verloren ist es schon. Der Dornsee liegt in der Luderbauchaue von Dreieich. Wir sind mit dem Rad von Dreieich gestartet und wenn man sich langsam dem Ziel nähert, werden die Wege immer schmaler, die Spaziergänger immer seltener, die Farne und Gräser rechts und links des Weges immer höher. Die letzte Abzweigung kennt offensichtlich nur unser Navi. Denn der Weg ist so zugewachsen, dass ihn wohl sonst niemand entdeckt.

Aber es sind nur noch wenige Meter bis zu dem kleinen verwunschenen See. Seerosen soweit das Auge reicht, Libellen, Schmetterlinge, eine Matte bunter Blumen an seinem Rand. In dem stillen Wasser spiegeln sich die Bäume des Waldes. Die Bänke sind zusammengebrochen, die Mülleimer verrostet und leer. Kein Müll, keine Fußspuren. Ab und zu quäkt ein Frosch. Ansonsten ist es so still, dass man fast den Flügelschlag der Schmetterlinge und das Schwirren der Libellen hören kann.

Wer nichts eingepackt hat, um hier zu picknicken, der schwingt sich am besten wieder aufs Rad und steuert dann die Gutschänke Neuhof an. Mitten zwischen den Golfplätzen treffen sich hier Radler, Golfer, Ausflügler und Spaziergänger zu Wildbratwurst und Bratkartoffeln. Klar gibt es auch knackigen Salat 🙂

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